Talking Circuits
Digital unterstütztes kollaboratives Lernen zu einfachen Stromkreisen.
Talking Circuits ist mein zentrales Dissertationsprojekt. Es untersucht, wie digital unterstützte Kleingruppengespräche Schülerinnen und Schülern der frühen Sekundarstufe helfen können, ein tragfähigeres Verständnis einfacher elektrischer Stromkreise zu entwickeln.
Forschungsproblem
Die Einführung in die Elektrizitätslehre ist anspruchsvoll, weil Lernende über unsichtbare Größen wie Potenzialdifferenz, Stromstärke und Widerstand nachdenken und gleichzeitig verschiedene Darstellungen koordinieren müssen. In Gruppenarbeiten benötigen sie zudem Unterstützung, um ihre Überlegungen explizit zu machen, Ideen zu vergleichen und Modelle mit dem Verhalten von Stromkreisen zu verknüpfen.
Intervention/Werkzeug
Im Projekt wurde eine tabletgestützte kollaborative Methode für Unterrichtsgespräche über elektrische Stromkreise entwickelt. Die digitalen Unterstützungen regen Lernende dazu an, Vorhersagen zu formulieren, Darstellungen zu vergleichen und Erklärungen gemeinsam auszuhandeln.
Studiendesign
Die Arbeit verbindet designbasierte Entwicklung mit unterrichtsnaher Evaluation. Untersucht wurden die Qualität der Schülergespräche, das konzeptuelle Verständnis einfacher Stromkreise und die Erfassung von Repräsentationskompetenz.
Zentrale Veröffentlichung
Das Projekt ist in meiner Dissertation Talking Circuits: The Development and Assessment of a Digitally-Scaffolded, Collaborative Method for Teaching and Learning Electrical Circuits in Early Secondary Schools dokumentiert. Dazu gehört auch der CSCL-Beitrag zum digital unterstützten Gespräch zwischen Lernenden. (Weatherby, 2025; Weatherby et al., 2022)
Status
Dissertationsprojekt abgeschlossen. Aktuelle Anschlussarbeiten vertiefen das Profil zu digitaler Unterstützung, Unterrichtsgesprächen, Assessment und Lehrkräftebildung in der Physikdidaktik.